Herzmord.

Was fängt man mit seinem Leben an, wenn man sein Herz an ein Arschloch verloren hat? Wenn er der einzige Halt im Leben ist, den man noch hat. Er dich wie den letzten Dreck behandelt, und rein gar nichts für dich tut? Es nicht mal für nötig hält und dir PERSÖNLICH zum Geburtstag gratuliert, dich vor seinen Freunden bloßstellt, aus seiner Wohnung schmeisst, nur von einem fordert und selbst nichts gibt..
Jedem anderen Menschen würde man sagen, man hätte ihm ins Hirn geschissen, dass der sowas mit sich machen lässt. Doch betrifft es einen selbst, findet man keinen Ausweg aus diesem Dilemma. Zu schwach um einen Schlussstrich zu ziehen. Die Liebe zu ihm zu groß. Und diese unglaublichen Schmerzen in der Brust…
Er wird mich brechen. Er zerstört mich schon über ein Jahr lang. Die Beziehung war nur ein warmes Kissen, auf dem ich mir meine Wunden lecken konnte, ohne zu merken, dass ER mich dabei noch mehr umbringt. Ich gebe ihm immer mehr. Mehr von mir, mehr “Geschenke”, mehr nette Gesten, mehr Herzblut.
Er saugt mich aus, bis auf den letzten Tropfen. Er wird eine leere Hülle hinterlassen und damit prahlen, dass er einen zu schwachen Menschen getötet hat. “Selbst Schuld” wird er sagen, und in seiner Selbstverliebtheit baden gehen. Herzmord. Lebenslänglich.

Soundtrack: Trentemoller- i Miss you

(Merkst du die Ironie?)


Vermissen vs. Heimatgefühle

Blicke apathisch aus dem Fenster, underoath dröhnt laut durch meine Ohren. Bewundere die großen Vögel da draussen. Mit so nem weiß/blau/gelben Ding werde ich fliegen. Nach Hause. Muss man doch zu Weihnachten. Zur Familie. Werde mir während ich die Wolken anstarre noch überlegen ob ich mich freue. Schließlich hab ich in Hamburg auch sowas wie eine Familie, die ja jeden Tag bei mir sind, im Gegensatz zu den alten.
Viel wichtiger ist, dass ich gerade das wichtigste Ereignis im Jahre 2011 verlasse. Hätte schnulzigerkitschikitschiweise gerne Weihnachten mit ihm verbracht. Naja, nächstes mal. Man muss es ja nicht übertreiben.

Und zack ist es wieder da. Gedanken. An ihn. Und man mag es kaum glauben, nur positive. Seine wärme und dieser Blick der mich anbettelt, nicht böse zu sein. Fuck. Ich hab ne Beziehung. Mit dem Typen den ich immer aufs neue verflucht hab. Keiner hat mehr dran gedacht und ich hab es jeden Tag aufs neue angezweifelt. Doch so ist es. Ich hab ihn. Und ich bin glücklich. Wir sind es. Vielleicht liegt es an der Weihnachtszeit, dass ich sentimental oder verkitscht bin aber ich freu mich wie ein Schnitzel dass alles so ist wie es eben ist.
Ich liebe dich Schwarze Prinzessin. Sei nicht traurig, die ehemalige Elfenbeinturmprinzessin ist bald wieder zuhause.
Und ja, ich liebe auch meinen König. Und ich freue mich verfickt nochmal ihn wieder in meine arme schließen zu können.

In diesem Sinne, mal nicht ganz so beschissene Weihnachten und blablafickischnulziknutschaz.

Soundtrack: K.I.Z- Küss mir den Schwanz

 


WTF?!

Xxxx ist nun befreundet mit blondchen von der Party.

Mein Magen fährt Achterbahn.
“es gibt nichts neues, hab am we jemanden kennengelernt, aber sonst alles beim alten”

Ich kriege keine Luft mehr. Mein Herz rast. Mein Kopf schreit.

“Sie schreibt mir die ganze Zeit, ich war Hacke dicht, aber sie muss mich wohl echt toll gefunden haben”

Ich übergebe mich. Mein Kopf schlägt Purzelbäume und mein Herz schlägt den Herzinfarkt entgegen.
Mein Magen zieht sich zusammen und aus meinen Mund kommen nur noch leere Worte. Verliere den Boden unter mir und schwebe in vergangen Zeiten.
Jetzt ist es also so weit. Der Tag an dem mein Herz endgültig zerbricht steht mir bevor. Rede mich um Kopf und Kragen, gestehe alles. Verborgene unterdrückte Gedanken und Gefühle. Alles muss raus, gleich ist es zu spät, oder ist es das schon?
Er weiß Bescheid. Er ist dabei den einen Menschen zu verlieren, der ohne wenn und aber hinter ihm steht. Verzweiflung macht sich breit.
Mein Herz schlägt bis ins unermessliche.
Ich verliere ihn. Jetzt und hier. Die Wahrheit wurde ausgesprochen, in Worten verpackt, ihm vor die Füße gekotzt. Er liebt mich. Wie eine Schwester, auf eine komische Art und Weise. Ich verstehe nicht.
Wir waren das Pseudo-Pärchen. Führten eine Pseudo-Beziehung. Wir hatten SEX! aber er liebt mich wie eine Schwester????

Soviel zu denken, soviel zu sagen, soviel zu fühlen, nichts mehr zu geben?

Warten um die Leere in meinem Kopf und Herz zu verstehen.

Was ist nur passiert? Und wieso musste es so weit kommen? Was zum Teufel hab ich in Hamburg verloren???


Déjà-vu.

Ausgeschaltet. Einen Menschen, den Feind.

Gedanken ein. Auf Dauerschleife. Sie ist weg. Zumindest außer Reichweite. Weg gedrängt von bestimmenden Worten, die große Wahl, alles auf eine Karte gesetzt. Und er ist noch da, er blieb stehen, bei mir.

Die Wahl fiel auf mich, denn ich bin der bessere Mensch behauptet er. Die bessere Freundin. Ein betrunkes Liebesgeständnis, ein Hauch von Schämen und sein schlechtes Gewissen. Kein Mut, um es deutliches zu sagen, oder doch das große Bereuen mir was vorzumachen. Andere Küsse, mehr Küsse mit bitteren Beigeschmack von Bacardi Razz.

Schweigen und das rattern der Kopfmaschine. Absolute Hardcore Verwirrung im Kopf und Herz. Er redet nicht mehr. Wieder dieses Schweigen. Er redet nicht über seine Gefühle. Noch mehr Chaos. Das Feuer flackert und erstickt im Wirrwarr. Hin und Her gerissen vom Kämpfen und loslassen, vom fliegen und abstürzen. Drahtseilakt zwischen Freundschaft und Sex, Liebe und Freundschaft, Sex und Gefühlen.

Mein Herz so schwer wie 10.000 Steine und Raupen in den Startlöchern die sich wieder entpuppen wollen. Gefühle die darauf warten wieder leben zu dürfen. Getötete Hoffnung und das Grummeln im Bauch. Zittern und Angst auf noch mehr Verlust. Keine Kraft und Energie mehr um sowas nochmal wegzustecken. Warten und schlaflose Nächte. Angstvolle SMS, und wieder warten. Ausbleibende Antworten und Bücher die das Gehirn und Herz des Mannes aufklären. Noch mehr Verwirrung im Kopf und Ratlosigkeit. Bedienungsanleitungen, Spickzettel und Waffen für den bevorstehenden Krieg.

Müdigkeit und das Schmelzen von Eis was mich umgibt. Größere Schaufeln um immer wieder neuen Schnee zum frieren aufzustocken. Kann mich nicht mehr lange halten, drohe einzustürzen, und befürchte die doppelte Ration von vergangenen Schmerzen.

Verlorene Blicke und Herzflimmern. Warte nun auf den Stillstand und das erneute quälende Schluchzen meines Herzens.

 

to be continued..

 

 

 

Soundtrack: Inflabluntahz – Wahrscheinlich das Beste


Nightmare.

Ich stehe in einem leeren Raum. Mein süßer lieber Kater mutiert zu einer grausamen Bestie. Er greift mich an, versucht mir die Augen auszukratzen, ich ramme ihm ein Messer in die Brust und bettle ihn an am Leben zu bleiben.

Ich renne durch das Gebäude. Menschen so klein wie Ameisen, hysterisch, kreischend und blutend umher rennend. Schüsse. Dunkle Männer schwer bewaffnet. Ein Raum mit Munition. Ich stürme rein, hole Waffen raus, Falscher Aufsatz. Zu wenig Schuss, werde nervös und wühle in Schubladen. Die Tür fällt zu. Eingesperrt. Draussen läuft das Massaker ohne mich ab. Ich überlebe.

Liege verkrampft im Bett. Seitlich. Arme ausgebreitet. Decke weg. Atmen. Decke wieder drüber. Auf den Rücken drehen. Deinen Atem spüren. Deine Hand auf meinem Schenkel. Meine Hand auf deiner Boxershort. Gleich geht’s wieder los. Geilheit in seinen Augen. Seine warmen Finger, kreisend.  Ich wache auf. Blick nach rechts. Schnarchendes Etwas mit dem Rücken zu mir. Lege mich auf dem Bauch, - genervt. Dein Körper an mich gedrückt, dein heisser Atem auf meinem Hals. Deine Hand über meinem Kopf streichelnd, deine warmen Lippen auf meinen. Ich wache auf.  Schon wieder dieses gottverdammte Schnarchen in meinem Ohr. Die Zeit rennt um ihr Leben, die Sekunden rinnen wie zerlassene Butter durch meine Finger. Tick Tack Tick Tack. Die Uhr macht mich wahnsinnig, das Schnarchen auch. Mein Gott was ist nur los mit mir? Und was zum Teufel mache ich in diesem Bett? Kann nicht schlafen, wälze mich nur umher und wünschte, ich hätte nie etwas gefühlt.
Stehe im Zug. Toller ICE. Total überfüllt. Rege mich nicht auf, bleibe ruhig und gelassen. Menschen, wie kleine Ameisen, prügeln sich um die Plätze, genervte Blicke. ”Das darf doch wohl nich wahr sein” brüllt ein Mann. Schaue aus dem Fenster, die Bäume und Felder ziehen bereits an mir vorbei. Ich sehne mich nach dem Zuhause. Das alte, in der Heimat. Musste sofort meine Koffer packen. Alte Hinfahrt stornieren und neue buchen. 60 Euro mehr zahlen. Scheiss drauf, ich hätte auch 200 Euro mehr gezahlt. Muss sofort weg.Halte es nicht mehr aus. In meiner Haut, in meinem Kopf, in meinen Gedanken. In meinem Herz. Brauch und will das alles nicht mehr. Muss nur weg von hier. Dahin wo sich mich bedingungslos lieben. Zu meiner Familie.
Merke, dass die Tage immer mehr werden, an denen ich mich an das “Zuhause” sehne. Fühle mich nicht mehr richtig wohl in meiner Perle. Ich liebe sie, aber die Umgebung, die Eintönigkeit, die Schulden, das dauernde Herzbrechen, der ätzende Arbeit und der anhaltende G e d a n k e n f i c k machen es mir so schwer. Ich begebe mich mal wieder auf die Suche nach meinem Zuhause, es ist dort, wo mein Herz wohnt. Nein, da wo ich mich wohlfühlen kann. Ich will nicht mehr zurück nach Bayern, ich hätte nur so gerne die Chance, das alte Zuhause öfter zu besuchen. Kein enormer Geldaufwand um dorthin zu gelangen, nicht viele Stunden warten um anzukommen.
Keine Menschen oder Dinge mehr in meiner neuen Heimat die mir das Leben schwer machen. Ich liebe es dort, aber zurzeit mag ich es nicht.
Albträume plagen mich. Wache manchmal morgens auf, und höre meine Mutter in der Küche stehen. Meinen Hund draussen bellen und meinen Vater husten. Sobald ich die Augen öffne befinde ich mich in meinem Bett, und erst dann wird mir bewusst, dass ich mir alleseingebildet habe. Keine Mutter da, kein Hund, kein Vater.
Die Vorfreude steigt, noch 2 Stunden, und ich kann meinen Bruder und Mutter in die Arme schließen. 2 Stunden, und meine Unsicherheit wächst. Wie soll ich mich dort wohlfühlen wenn ich mich grad selbst so sehr hasse, mich so unglaublich unwohl fühle? Egal. Denke an meinen Kater. Er fehlt mir jetzt schon. Mein Süßer. Traurig wird der Arsch immer wenn ich weg bin. Sauer sollte er sein, das könnte ich ertragen, aber nicht das traurige Gesicht in meinen Gedanken.
13 Tage. Ohne Zigaretten. Ja ich habe geschummelt, und ab und zu doch mal eine geraucht. Aber ich hab mich nicht beschissen, ich stand dazu. ”Zigaretten, die einzige Freude in meinem Leben” so drückte ich die Sucht immer aus. Ich mochte es, nein ich liebte es zu rauchen. Die WG beschloss damit aufzuhören und ich machte mit. Allerdings war ich die erste Nichtraucherin im Haus, vor 3 Tagen folgte meine schwarze Prinzessin, doch die blonde Frau, hat am 1. Tag schon innerlich aufgegeben. Ich mag Zigaretten. Ich mag Rauchen. Und nein, ich fang nicht wieder damit an. Zumindest jetzt nicht.
Die Bäume ziehen vorbei. Die Wiesen färben sich in einem dunklem Grün. Schwarze Bäume, Gelb-Blauer Bayrischer Himmel mit wenigen Wolken. Maisfelder. Brücken. Kaffegeruch in der Nase. Wunderschöne Häuser. Wenige Menschen. Müdes flauschiges Gehirn, Pinke Platzdeckchen. Schlafende Menschen im Abteil.
Weck mich bitte auf aus diesem Albtraum.
Soundtrack: Gleise, Rascheln, Zuggeräusche, flüsternde Menschen, schreiende Gedanken, Herzklopfen

Ficken?

Alles was ich nicht wollte habe ich. Alles was ich wollte, werde ich nicht kriegen. Nicht von dir.

Das Licht ist erloschen. Das kleine flackernde winzige Feuer was noch in mir brannte. Du hast drauf gespuckt. Mir zu verstehen gegeben, dass ich so was nicht brauche. Ich wurde ausversehen oder mit bloßer Absicht in eine Schublade gesteckt, in die ich nie wollte. Lass uns Ficken. Aber was ist mit Vertrauen, Zuneigung, Liebe? Nein. Geborgenheit ist okay, Küssen beim Sex auch, und wenns sein muss kann man danach auch aneinander gekuschelt zusammen einschlafen. Aber nur dann. Also lass Ficken jetzt.

Ok.

Meine Liebe zu dir, die nie wirklich eine war, ist erloschen. Ich fühlte mich eben einfach nur wohl, und ja ich war verknallt. Aber das DU BIST MIR WICHTIG wog viel mehr. Und das „Vielleicht ja doch“ war Tonnenschwer.

Wieso hat mich dieser Freund also in eine Freundschaft PLUSPLUSPLUS gedrängt, reingeschubst, gezwängt. Gepflegt,gehegt und gestreichelt hat er es. Und sich natürlich auch brav den Sex abgeholt. Immer mehr ein Stück meiner Würde aus mir rausgerissen, das Herz erstickt und aufgehängt. Die Begierde auf Samt gebettet.

„Mir liegt was an dir, und ich hab dich lieb. Es ist gut so wie es ist, aber NUR so.“

Ok.

Ich bin nur so deine Freundin. Nur so haben wir Spass. Nur so schlafen wir nebeneinander ein. Nur so muss ich dich retten wenn du betrunken durch die Welt irrst. Nur so bin ich immer da wenn du wen brauchst. Nur so unterhalte ich dich. Nur so erzählst du mir alles. Nur so haben wir Sex. Dauernd. Nur so liebst du mich in dem Moment.

Nur so.

Es wird Zeit, so oft ich das auch schon sagte, aber es wird Zeit das Herz wieder einzufrieren. Ich will nicht mehr fühlen. Ersticken will ich es. Kalt sein. Ich war schon immer die Frau im Elfenbeinturm, die Frau die nichts an sich ranlässt, diejenige die niemals leidet, und sofort verdrängt. Es wird zeit wieder abzuschließen. Ich lasse sie wieder auferstehen, das Gefühlslose kalte Miststück. Sie kommt zurück, ich hauche ihr Leben ein, ihr Rabenschwarzes Herz aus Stein fängt langsam an zu Beben.

Also Keule, leg dich hin, zieh dich aus, lass uns ficken.

Soundtrack: Casper – Bevor das Licht erlischt


Mr. FUCKYOU.

Gestern war der Tag, an dem sie mir endlich gesagt hat was sie von mir hält. Die Fotze. Die Kindergartenschlampe aka Pseudo Sozialpädagogin. Durch ein Musikvideo ( Beatfabrik-Du Hure) was ich auf seinem Profil postete, fühlte sich die Dame wohl angesprochen. Sie erklärte mir den Krieg und beschimpfte mich als Hure. Als würde ich mich auf dieses Niveau herablassen.

Das Mädchen prahlt mit Fachabi, und hält sich für unglaublich klug. Diese Fotze hat mir das scheiss Leben schwer gemacht. Monatelang Schmerzen und Gedanken an ihn. Viel Sex und Zuneigung zum Wunden lecken. Mit ihm. Finde den Fehler. Ich hab mein letztes Stück Würde verloren. Am Boden gekrochen, und gewartet bis ER auf mich zukam, und mich zu ihm bestellte. Immer wieder aufs neue. Jedes Wochenende aufs Neue. Wozu? Um wieder mit ihm zu schlafen. Um wieder weiter leiden zu können. Um jedes mal aufs neue zu sehen, dass er mich nur benutzt. Mich nur braucht wenn er alleine und betrunken ist. Hab ich nichts besseres verdient?

Ich verfluche dich jede einzelne Stunde, in der ich auf dich warte. Ich warte bis du betrunken bist, bis du mich fragst ob ich nicht vorbei komme. Ich vergeude meine Zeit, ich vergeude diesen wunderschönen Lebensabschnitt. Ich verstehe nicht wieso ich mich so an dich festklammer. Du machst mich kaputt. Mein Herz. Den kleinen Teil meines Lebens. Ich plane einen 2 wöchigen Urlaub mit dir. Zu einem Teil meiner Familie, auf einen anderen Kontinent. Ich erwarte mir nichts davon, aber es wäre so schön diese Erlebnisse mit dir zu teilen. Und das ist falsch. Ich sollte nicht mal mehr meine Luft mit dir teilen.

Ich kann dich nicht los lassen. Ich liege am Boden du kralle mich an jedem Haar fest.

HURENSOOOOOOOOOOHN!

Ich freue mich so auf den Tag, an dem ich aufwache und du mir scheiss egal bist. Ich bin betrunken.

Und ich liebe meine schwarze Prinzessin. Das ist die Frau, die du um dich hast, die Wodka bereit stellt, wenn du keinen Ausweg mehr siehst, und ihr Laser-Schwert tzückt um die elende Hexe zu verbrennen. Ich vergöttere dich. Du hast das Beste verdient. Auch wenn du mit dem Arschloch verwandt bist, und das alles durch unseren Umzug passiert ist. Du bist mein Herz. Es ist mir eine Ehre mit dir mein Reich zu teilen, und die Höhen und Tiefen zu erleben. Du sollst 10 Kinder mit Mr. Kammschot zeugen und das beste Leben führen was jemals ein Mensch erblicken durfte. Wenn diese Frau diesen Kerl nicht heiratet, dann gibt es keine wahre Liebe auf diesen albernen Planeten mehr. Du bist das Non Plus Ultra Baby.

BTW: Ich hasse dich zutiefst und himmle dich gleichzeitig an Mr. FUCKYOU!

Soundtrack: Prinz Pi- Du Hure


Zeit.

Jede Woche, jeder Tag, jede Stunde und jede verfickte Sekunde mit dir oder ohne dich zeigen mir dass du es nicht wert bist. Du bist es nicht wert, dass ich auf dich warte, alles für dich tue oder sofort da bin wenn du es willst.

Du hast kein einziges gutes Wort oder Geste von mir verdient. Du siehst mich als selbstverständlich, als Mensch der wohl nicht anders kann als sich ausnutzen zu lassen. Einen Menschen der wohl nix besseres als pure Ignoranz und Ablehnung verdient. Du behandelst mich wie einen alten Kaugummi den du dir mit deinen neuen 140 Euro teuren Schuhen eingetreten hast.

Ich bin Nichts. In deinen Augen.

Man hört keine liebe Worte, du gehst keinen einzigen Schritt auf mich zu und nimmst keine Rücksicht. Jeden Tag schubst du mich ein Stück weiter von dir weg.

————

Die Zeit lässt mich langsam vergessen wie es sich anfühlte in deinen Armen zu liegen. Den Geruch deines Parfüms in der Nase zu haben. Mich geborgen und gemocht in deiner Anwesenheit zu fühlen. All das was mich so an dir beeindruckt hat verschwindet. Es löst sich auf in winzige Einzelteilchen. Zu einem Puzzle was sich nie wieder zusammenfügt. Das einzige was du hinterlässt ist Leere. In meinem Kopf. In meinem Herzen.

————

Alles was du schlussendlich wirklich wolltest war Freundschaft. Mit Kuscheln. Mit ab und an Sex. Oder ohne alldem. Aber unbedingt Freundschaft. Allerdings kriegst du nicht mal das hin. Ich verstehe nun wieso du kaum Freunde hast. Du kannst nicht mit Menschen umgehen. Dir fehlt das Feingefühl dafür. Das Geben und Nehmen. Das Füreinander da sein. Das HERZ.

————

Gefühlskalter böser böser Mensch.

———–

Nur meine Gutmütigkeit und diese verdammten Gefühle die ich nicht steuern kann, lassen mich noch immer Tag für Tag auf dich warten. Irgendwann wird es vorbei sein. Und an diesem Tag wirst du merken dass du einen Fehler begangen hast. Dann werde ich nen Fick auf dich geben. Dich wie den letzten Dreck der auf einer Schlammpfütze schwimmt behandeln, und dir auch den Rest meiner Pseudo-Freundschaft ausschlagen. Du hast mein Herz vergiftet. Meine Seele vereist. Und mir das wichtigste und besondere an mir genommen.

Wenn das einzig nette aus deinem Munde „Essen war echt lecker, hast du gut gekocht“ ist, dann hoffe ich dass du immer davon Durchfall und höllische Bauchschmerzen bekommst. Und das wär noch nicht mal annähernd der Schmerz den du mir zugefügt hast.

Soundtrack: Skylar Grey – I´m Coming Home (Arion Dubstep Remix)


Perfektion.

Man(n) achtet nicht nur auf das Aussehen. Alles was du sein musst ist folgendes:

Nummer 1: Du musst gepflegte Haare haben, kein Ansatz, und am besten immer gut gestylt. Farbe jeweils Geschmackssache. Deine Fingernägel bloß nicht mit Teenienagellack anmalen. Am besten gehst du zur Maniküre, und lässt das mindestens alle 2 Wochen neu machen. Aber schön dezent, sonst nimmt man dich nicht ernst.

Nummer 2: Ganz wichtig auch, immer schön rasieren, am besten jeden Tag.

Nummer 3: Sei immer gut gelaunt, egal wie schlecht es dir geht. Immer Lächeln, immer  „Cool“ drauf sein. Am besten solltest du ihn bei Bedarf belustigen, bemuttern, hilfsbereit sein, und wenn möglich ihm auch noch den Arsch abwischen wenn gewünscht.

Nummer 4: Mach ihm niemals Vorwürfe, egal was er falsch macht. Stell niemals was in Frage. Und vor allem niemals kritisieren. Er ist König, und will auf Rosen gebettet werden.

Nummer 5: Atme am besten nur wenn er grad nicht hinsieht, steh niemals im Weg, und geb ihm die Freiheiten/ Nähe dann wann er es braucht. Immer!

Nummer 6: Spring sofort wenn er es will, frag am besten nur noch: „Wie hoch?“ Sei dann „streng“ wenn er es will und braucht, aber ansonsten immer schön locker bleiben.

Nummer 7: Koch ihm sein Lieblingsessen, trag ihm sein Bier nach und massier im die Füße, er hatte schließlich einen sehr stressigen Arbeitstag.

Nummer 8: Schweige oder Rede niemals zuviel/zuwenig, sondern finde das Gleichmaß.

Nummer 9: Kaue niemals Kaugummi und rauch dabei eine Zigarette. Das ist schließlich Ekelhaft.

Nummer 10: Du musst den gleichen Musikgeschmack haben wie er, so kannst du sofort vermeiden dass er deine Lieder scheisse findet, und dir vorwirft dass du eine komische Richtung einschlägst.

Nummer 11: Beschäftige dich bloß NIEMALS mit Bands. Du wirst sonst als Groupie abgestempelt.

Nummer 12: Sei immer in Bewegung, es sei denn er will dass du ruhig neben ihm sitzt. Sonst riskierst du ihn zu langweilen.

Nummer 13: Niemals Beleidigt oder enttäuscht sein. Er müsste sonst über sein Verhalten nachdenken,  und das führt zurück zu Nummer 4.

Nummer 14: Komm bloß nicht auf die Idee, einmal keine Lust auf Sex zu haben. Sei immer ALLZEITBEREIT!

Nummer 15: Reg dich niemals über etwas in deiner Umgebung oder Menschen auf, es sei denn er tut es. SONST NEVRST DU!

Nummer 16: Willst du dich piercen lassen, dann frag ihn erst ob ihm das gefällt.

Nummer 17: Nicht zu vergessen. !!!!!GANZ WICHTIG!!!! Große Brüste.

Nummer 18: Und wenn es nach dir geht, könnte ich noch 1000000 Gründe aufzählen, was dir an mir nicht passt und stört.

Mal ehrlich. Wenn du diese Frau gefunden hast, dann zeig sie mir. Sie existiert nicht.

Soundtrack: Prinz Pi – Du Bist


Schmelzender Kern.

Schon als Kind wurde mir beigebracht sich zu wehren. Sich eine harte Schale anzueignen. In der Jugend hab ich gelernt vieles einstecken zu können. Meine Umwelt und auch meine Familie haben mir in schweren Zeiten gezeigt, schlimme Dinge einfach zu verdrängen als zu lösen. Manchmal gibt’s einfach keinen Ausweg, keine Lösung, oder man ist einfach zu schwach um sich von dem Leid zu befreien.

Ich habe früh gelernt dass das Leben immer wieder ungerecht und unfair ist. Einem sehr weh tun kann und einem zum Wahnsinn treibt. Unzerbrechliche Schale, schmelzender Kern. Ist die Schale geknackt, sollte man sich zu Boden schämen wenn der Kern nicht mit den besten Absichten versorgt wird.

Menschen sind geboren um anderen Schaden zuzufügen. Jeder Mensch lebt zu seinem eigenen Vorteil, er achtet nur auf sich, und sucht sich das beste aus der Umwelt aus. Wenn andere dabei auf der Strecke bleiben, ist das nicht sein Problem. Hauptsache man ist glücklich.

Ich bin es nicht. Ich mag und respektiere meine Menschen um mich rum. Wer sich im Lela-Cosmos verankert hat, darf sich glücklich schätzen. “Du bist ZU unkompliziert” wird mir an den Kopf geschmissen. Weil ich nur das Beste für alle will. Der Mensch braucht seine Grenzen, braucht sein Leid, keine Einfachheit.

Der Mensch ist ein Arschloch und ich muss mich damit anfreunden. Ich sollte auch eins davon werden, dann bin nicht ich diejenige die leidet. Man muss sie nur dort treffen, wo es am besten weh tut. Das Herz.

Und eins sei gewiss, ich bin das bessere Arschloch.

Soundtrack: From Autumn to Ashes – Take her to the Music Store


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